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Franchise 300 oder 2500?
Rahmen zur Franchise-Wahl: Erwartete Jahreskosten, Prämienunterschied und Risikobereitschaft – so strukturierst du die Entscheidung ohne Rechnung aus dem Bauch.
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Kurz erklärt
Die Franchise ist der Jahresbetrag, den du vorab selbst trägst, bevor die Grundversicherung zahlt. Darüber hinaus bleibt der Selbstbehalt immer gleich – er hängt nicht von der Franchisenhöhe ab.
Faustregel zur Orientierung
- Tiefe Franchise: sinnvoll, wenn du regelmässig Behandlungen, Medikamente oder Therapien erwartest und den Selbstbehalt früh im Jahr erreichst.
- Hohe Franchise: sinnvoll, wenn du gesund bist und deine Behandlungskosten tief bleiben. Der tiefere Prämienunterschied muss die höhere Eigenbeteiligung rechtfertigen.
- Grenzfälle: chronische Erkrankungen, geplante Eingriffe oder eine Schwangerschaft verschieben die Rechnung deutlich – hier lohnt eine individuelle Durchrechnung.
Checkliste vor dem Wechsel der Franchise
- Prämienunterschied zwischen den Franchisenstufen bei deiner Kasse notieren
- Erwartete Behandlungskosten fürs Folgejahr realistisch einschätzen
- Bestehende Zusatzdeckung prüfen: Sie ersetzt keine Franchise
- Wechseltermin klären – Franchise-Wechsel gelten meist per 1. Januar
- Entscheidung dokumentieren, damit du sie im Folgejahr vergleichen kannst
Die konkreten Stufen prämierst du im Grundversicherungsvergleich gegen deine aktuelle Police.